Unsere Geschichte

Die Entwicklung eines Familienunternehmens zu einer modernen Modemarke

Verwurzelt als Familie. Zuhause in der Welt.

DIGEL ist ein Familienunternehmen in dritter Generation.

Seit der Gründung 1939 steht die Marke für hochwertige Herrenmode, geprägt von Leidenschaft, handwerklichem Anspruch und unternehmerischer Verantwortung.

Was als klassische Herrenkonfektion
begann, wird heute von einer neuen Generation weitergeführt – mit dem gleichen Qualitätsversprechen und einem klaren Blick nach vorn.



1939- 1945: Die Anfänge

1939 gründete Gustav Digel in Nagold das Unternehmen DIGEL mit rund 20 Beschäftigten.
Wenige Monate nach der Unternehmensgründung begann der Zweite Weltkrieg.
Infolgedessen wurde die Produktion auf Decken, Mäntel und Uniformen umgestellt.

In dieser Zeit entsteht unser Kern: Anpacken, Verantwortung übernehmen und Qualität liefern, auch in schweren Zeiten.

1945-1967: Die Zeit des Fortschritts und des Wirtschaftswunders

1950 spiegelte sich der wirtschaftliche Aufschwung der Nachkriegszeit im Bau einer neuen Fabrikhalle, dem Umzug nach Nagold sowie stark steigenden Umsätzen wider.

DIGEL wächst- nicht nur in Stückzahlen, sondern auch in Haltung: Jedes Teil soll lange begleiten und sich gut anfühlen.

1967-1989: Wandel mit Weitblick

In den 1970er Jahren führten steigende Öl- und Energiepreise zu einer sinkenden Kaufkraft der Endverbraucher und zu ersten Wirtschaftskrisen.

Zudem nahm der Wettbewerbsdruck durch Bekleidungshersteller aus Billiglohnländern deutlich zu. Von ehemals rund 4.000 Textilbetrieben in der BRD blieben nur etwa 300 bestehen – darunter DIGEL.

Mitte der 1970er Jahre wurde das Sortiment um die Damenkollektion „Dinesse“ erweitert. Gleichzeitig begann die Produktion im Ausland, unter anderem im eigenen Betrieb auf Malta.

1989-1997: Vom Produktionsunternehmen zur Marke

Die deutsche Wiedervereinigung und die europäische Integration eröffneten neue Chancen im Produktions- und Vertriebsbereich.

1997 wurde der letzte Anzug am Standort
Nagold gefertigt, parallel dazu entstanden Partnerbetriebe in Polen und Rumänien.

In den folgenden Jahren wurden Exportmärkte in West- und Osteuropa erschlossen und von Nagold aus beliefert.

Investitionen in Logistik und Expansion  (1997–2011)

Der Ausbau des Baukastensystems führte zu einem deutlichen Unternehmenswachstum.

2003 erfolgte der Spatenstich für ein neues Logistikgebäude auf dem Wolfsberg, das 2008 erweitert wurde.

Durch die Erweiterung konnte die Lager- und Versandkapazität nachhaltig gesteigert werden.

Neubau, Umzug und eigene Filialen(2011–2014)

2011 erfolgte der Bau für das neue Verwaltungsgebäude auf dem Wolfsberg.

2013 wurde das Gebäude nach dem Umzug aus der Calwer Straße offiziell eingeweiht.
In diesem Zeitraum eröffnete DIGEL erste eigene Filialen. Investitionen in Marketing trugen zu weiterem Umsatzwachstum bei.

Neue Produktionsstätten, neue Wege im digitalen Vertrieb(2014–2020)

2016 wurde eine eigene Produktionsstätte in der Türkei gegründet, 2019 folgte der Erwerb einer Produktion in Polen.
Der kontinuierlich steigende Absatz sowie der Ausbau einer vollständigen
Kollektion mit arrondierenden Produktgruppen machten 2018 einen weiteren Ausbau der Logistik
notwendig.
DIGEL investiert verstärkt in digitale Marketing- und Vertriebsstrategien,
eigene Online-Shops, Content- und Influencer-Marketing sowie digitale Prozesse.



Nachhaltigkeit und Verantwortung als enger Bestandteil (2020–heute)

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie von DIGEL. Der Fokus liegt auf der kontinuierlichen Reduktion des CO₂-Ausstoßes, dem verstärkten Einsatz recycelter Materialien sowie der Nutzung eigener Solarenergie.

Maßnahmen und Prozesse werden laufend überprüft und weiterentwickelt, um ökologische Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltig zu verankern.

Weitere Informationen zu Zielen, Maßnahmen und Fortschritten finden sich auf der DIGEL Nachhaltigkeitsseite.